Fortbildungspunkte Süd
Im Süden gelten für die Fortbildungspunkte die Regeln der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg: Für den gesamten Kurs bekommen Sie 50 Fortbildungspunkte. Diese werden aufgeteilt auf die 4 bzw. 3 Seminare. Sie bekommen eine entsprechende Bescheinigung, die Sie im Anschluss der Seminare selbständig in Ihrer Psychotherapeuten- oder Ärztekammer einreichen müssen.
Fortbildungspunkte Nord
Im Norden gelten für die Fortbildungspunkte die Regeln der Landespsychotherapeutenkammer Schleswig-Holstein: Jedes Seminar wird mit 20 Punkten akkreditiert – also insgesamt 80 Fortbildungspunkte für einen Basiskurs bzw. 60 Punkte für einen Fortführungskurs. Sie bekommen eine entsprechende Bescheinigung, die Sie im Anschluss der Seminare selbständig in Ihrer Psychotherapeuten- oder Ärztekammer einreichen müssen.
KURSE SÜD
Seminarhaus Forum Hohenwart, Nähe Pforzheim
Für die Fortbildung im Süden melden Sie sich selbst (spätestens 8 Wochen vor Seminarbeginn) im Seminarhaus Forum Hohenwart an. Nach dem Seminar bezahlen Sie vor Ort die Übernachtung und Tagungspauschale. Es sind genügend Plätze für uns reserviert.
An das IHPt zahlen Sie nur die Seminargebühren.
Die Stornierungsbedingungen des Seminarhauses: Bei einer Stornierung von weniger als 48 Stunden vor Seminarbeginn, stellt Ihnen das Hohenwart Forum eine Ausfallgebühr in Rechnung.
KURSE NORD
Christian Jensen Kolleg, Breklum
Für die Fortbildungskurse im Norden zahlen Sie die gesamten Kosten an das IHPt, also die Seminargebühren und die Kosten für das Seminarhaus. Mit der Anmeldung zum Kurs sind Sie automatisch auch im Seminarhaus angemeldet.
Stornierungsgebühren für das Seminarhaus: Das Christian Jensen Kolleg stellt uns die Kosten für einen abgesagten Platz in Rechnung, die wir wiederum den Kursteilnehmern in Rechnung stellen. Die Höhe ist vom Zeitpunkt der Absage abhängig und ist im Vorfeld nicht genau anzugeben. Wenn das Seminarhaus das Zimmer noch anderweitig belegen kann, fallen dafür keine Kosten an. Bei sehr kurzfristigen Absagen muss in jedem Fall die Verpflegung bezahlt werden. Ob Kosten in Rechnung gestellt werden, ist auch davon abhängig, wie oft unsere Kolleg:innen absagen. Das Seminarhaus versucht kulante Regelungen zu finden.
Insgesamt sind die Kosten im Norden geringer als im Süden.
Die Wochenendseminare beginnen Freitags um 10 Uhr. An den folgenden Tagen beginnen die Seminare um 9 Uhr. Freitag und Samstag enden die Seminare um 18.30 Uhr und am Sonntag um 12.30 Uhr. Die Mittagspausen sind von 12.30 bis 14.30 Uhr.
Das Vertiefungsseminar Hund beginnt Montag um 10 Uhr - Dienstag bis Freitag um 10 Uhr. Es endet am Freitag um 12.30 Uhr.
Grundsätzlich ist es gut, wenn Ihr Hund auch am Seminar teilnimmt. Wir lernen Ihren Hund kennen und können so besser Hinweise für den Einsatz in der therapeutischen Praxis geben. Allerdings können nicht die Hunde aller Teilnehmer beim selben Seminar dabei sein, weil die Hundegruppe dann zu groß wäre. Wir teilen deshalb die Hunde in 2 Gruppen auf.
Ihr Hund kann also bei jedem zweiten Seminar dabei sein. Dies geht allerdings nur, wenn Ihr Hund in der Lage ist, während den Vortragszeiten ruhig im Raum zu bleiben, obwohl noch andere Hunde (Rüden und Hündinnen) anwesend sind oder wenn ihr Hund solange im Zimmer (im Auto, beim Partner) bleiben kann.
In den Seminaren kommen junge und alte Hunde und Menschen mit mehr oder weniger Hundeerfahrung zusammen. Manche Hunde benötigen noch viel Ausbildung und Training, manche nicht. Grundsätzlich sollte eine gute Hundeschule vor Ort aufgesucht werden, die Sie und Ihren Hund darin anleitet, die grundlegenden Fähigkeiten zu erarbeiten. Leider erfüllen nicht alle Hundeschulen die Kriterien, die unserem Verständnis einer guten Mensch-Hund-Beziehung entsprechen. Militärischer Drill oder dogmatische und einseitige Ausbildungssysteme sollten in jedem Fall vermieden werden. Im Zweifel hilft oft die eigene Einschätzung, das Bauchgefühl oder Sie sprechen mit uns.
Aus unserer Sicht kann und sollte der Hund schon früh in die Arbeit eingeführt werden. Auch ältere Hunde können integriert werden. Nicht das Alter des Hundes, sondern der kompetente Umgang der Therapeuten, d.h. das Erkennen und Berücksichtigen der Bedürfnisse des Hundes entscheidet, ob die Arbeit für alle Beteiligten fruchtbar wird. Überforderungen der Hunde sind in jedem Fall zu vermeiden, auch wenn der Patient dies nicht will oder einsieht. Oftmals ist dies ein Hinweis auf eine maligne Psychodynamik, die nicht ausagiert werden darf. Die Verantwortung für das Wohlergehen des Hundes liegt immer bei den Psychotherapeuten.
Nein. Gleichwohl ist es für die Arbeit sehr wichtig, dass sich Therapeut und Hund gegenseitig sehr gut verstehen und aufeinander abstimmen können. Um dies zu erreichen sollten die Therapeuten sehr viel mit ihrem Hund trainieren und spielen. Dabei sind notwendige Fähigkeiten des Hundes zu erarbeiten. Er sollte z.B. zuverlässig auf seinem Platz bleiben und eine Handlung auf das ‚Stoppsignal‘ des Therapeuten abbrechen können. Wichtig ist, ‚wie‘ trainiert wird: Es geht nicht um einen möglichst gut konditionierten und dressierten Hund, aber auch nicht um einen unkontrollierbaren Hund. Wie solch ein Training aussehen kann wird in den Seminaren besprochen.
Ja, die Approbation ist Zugangsvoraussetzung. Für die schweizer und österreichischen Kolleg*innen gelten die landesspezifischen Anerkennungen. Sollten Sie noch in einer psychotherapeutischen Ausbildung sein können Sie unter Umständen auch schon mit der Basisausbildung beginnen. Nehmen Sie in diesem Fall bitte Kontakt zu uns auf.
Supervisionen werden immer einzeln vereinbart und berechnet.
Die Basisausbildung und der Fortführungskurs kann nur als Ganzes gebucht werden (4 bzw. 3 Seminare).
Die online Angebote müssen einzeln gebucht werden.
Ja, gerne! Bei Fallsupervisionen sind Videoaufnahmen äußerst hilfreich.
Nein. Um eine Zertifizierung durch die Verbände zu bekommen, müssten umfangreiche Inhalte vermittelt werden, die für uns nicht relevant sind bzw. auch selbstständig erarbeitet werden können. Es müssten Praktika absolviert werden, Prüfungen abgelegt werden, Leistungsnachweise und eine Abschlussarbeit geschrieben werden etc. Dies wollen wir nicht verpflichtend vorschreiben.
Grundsätzlich sind alle Hunderassen willkommen. Ein Schutz oder Hütehund bringt andere Aspekte in die therapeutische Praxis als ein Apportierhund. Die Themen können sehr gut aufgenommen werden. Ob ein Hund „kuscheln“ will oder nicht, entscheidet nicht über die Befähigung zum Therapiehund.
Individuelle Eigenschaften der Hunde sind grundsätzlich willkommen und die Verbalisierung derselben können den therapeutischen Prozess fördern und die Patienten z.B. entlasten. Hunde dürfen Macken haben wie die Patienten und auch die Therapeuten. Darauf Rücksicht zu nehmen ist wichtig und gut. Es gibt jedoch auch bestimmte Grenzen, die einen Einsatz des Hundes nicht sinnvoll erscheinen lassen. Wenn Sie diesbezüglich Zweifel haben, können Sie uns gerne anrufen.
Anmeldung/Rücktritt: Die Anmeldung oder die Abmeldung/Rücktritt von einer Weiterbildung muss schriftlich erfolgen (Post, Fax, E-Mail).
Die Anmeldung gilt jeweils für den gesamten Kurs – beim Basiskurs 4 Seminare; beim Fortführungskurs 3 Seminare; beim Zertifikationskurs 4 Seminare. Die Teilnehmer*innen erhalten ca. 4 Wochen vor einem Seminar eine Rechnung für das jeweilige Seminar. Abweichend hiervon wird die erste Rechnung für einen Basiskurs unmittelbar nach der Platzzusage versandt (also ca. ein halbes Jahr vor dem ersten Seminar). Mit Überweisung des Rechnungsbetrages ist der Platz reserviert. Die Rechnungen werden über das Abrechnungsprogramm „Papierkram“ erstellt und sind innerhalb von 14 Tagen zu begleichen.
Die Teilnehmer*innen können bis zu 6 Monaten vor Beginn eines Kurses kostenfrei zurücktreten. Spätere Rücktritte sind ebenfalls kostenfrei möglich, wenn der Platz mit einer anderen Teilnehmer*in nachbesetzt werden kann. Kann das IHPt den Platz nicht nachbesetzen, so werden die Gebühren für den gesamten Kurs fällig. Wenn einzelne Seminare z.B. wegen Krankheit nicht wahrgenommen werden, so kann das entfallene Seminar im Folgejahr, ohne zusätzliche Kosten, nachgeholt werden.
Gegebenenfalls fallen Ausfallgebühren für die Seminarhäuser an.
Kurse im Hohenwart Forum:
Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung im Forum Hohenwart sind in den Weiterbildungsgebühren des IHPt nicht enthalten. Die Teilnehmer*innen müssen in jedem Fall eine Tagespauschale im Seminarhaus bezahlen. Ob auch ein Zimmer zur Übernachtung gebucht wird, ist freigestellt. Wird der Platz im Seminarhaus (Unterkunft und/ oder Tagespauschale) von einer Teilnehmer*in weniger als 48 Stunden vor Beginn des Seminares abgesagt, so stellt das Seminarhaus der Teilnehmer*in die entfallenden Einkünfte in Rechnung.
Kurse im Christian Jensen Kolleg, Breklum: Für die Weiterbildungskurse im Norden zahlen die Teilnehmer*innen die gesamten Kosten an das IHPt, also die Seminargebühren und die Kosten für das Seminarhaus. Mit der Anmeldung zum Kurs sind die Teilnehmer*innen automatisch auch im Seminarhaus angemeldet. Das Christian Jensen Kolleg stellt dem IHPt die Kosten für einen abgesagten Platz in Rechnung, die das IHPt wiederum den Kursteilnehme*innen in Rechnung stellt. Die Höhe ist vom Zeitpunkt der Absage abhängig und ist im Vorfeld nicht genau anzugeben. Wenn das Seminarhaus das Zimmer noch anderweitig belegen kann, fallen dafür keine Kosten an. Bei sehr kurzfristigen Absagen muss in jedem Fall die Verpflegung bezahlt werden.